Hallo,
ich will mit meinen Zwillingen nächste Woche die Kur beginnen und habe auf einige Fragen für mich noch keine Antwort gefunden. Die Kinder sind jetzt 10 Monate alt und unsere Probleme mit ihnen eigentlich nicht sehr groß - sie sind meistens gut gelaunt, verschlingen ganze Berge, haben in den letzten sechs Wochen Robben, Krabbeln, Sitzen und Stehen gelernt und diverse Zähne bekommen und schlafen eigentlich gar nicht so schlecht. Wenn....
Wenn da nicht das Durchschlafen wäre. Phasenweise wachen sie einfach gegen halb vier auf (meistens nur eine, die andere war dann schon gegen 12 dran und wacht um 6 Uhr auf...), steht im Bett und lacht und freut sich. Ihr Wolf ist ein Golden Retriever und zur Pyjamaparty eingeladen. Das wäre kein Problem, wenn wir nicht alle im gleichen Zimmer schlafen würden - leider fehlt uns der Platz.
Egal, wie oft wir sie hinlegen, sie stehen einfach wieder auf. Halten wir sie fest, warten sie ab und stehen dann wieder auf. Wie bekommt man ein Kind ruhig, das einfach wach und fröhlich ist? Wer bin ich, dass ich ihnen verbiete, gut drauf zu sein?
Leider gibt es dieses Spiel manchmal auch beim Einschlafen; das ist ziemlich ermüdend und endet damit, dass wir sie zu uns ins Bett holen.
Und dann das Spiel mit dem Schnuller; Schnuller aus dem Mund zerren, wegschmeißen und dann losheulen - und wenn der Papa oder ich dann den Schnuller quer durchs Zimmer schmeißen, wird heulend auf der Hand rumgekaut. Kann es wirklich ohne gehen? Das wäre zu schön um wahr zu sein!
Ich habe im Buch den Tipp gelesen, dass man die Kur mit beiden Kindern gleichzeitig machen soll - eben so, dass sie sich nicht sehen; aber die beiden neigen dazu, sich gegenseitig wach zu schreien. Wie können wir damit am besten umgehen? Sollen wir nicht doch ein Kind auslagern und die Kur dann eben zweimal machen?
Ich glaube, das reicht erst mal an Fragen; aber es kommen bestimmt noch einige, und ich freue mich schon auf Antworten
Viele liebe Grüße
Ellen
Kein Wolf, ein Golden Retriever
-
LoneO
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Re: Kein Wolf, ein Golden Retriever
Hej liebe Ellen,
JA, ich empfehle auch die Kur mit beiden gleichzeitig durchzuführen!
Sorg dafür, dass der Raum dunkel ist: Verdunklungsrollos/Folie. Und: den "Schlafraum" der Beiden mit einem Vorhang von eurem Bett trennen.
Und: Schuller wegschmeißen!!! Der ist sooooo schnell vergessen! Das verspreche ich dir!!!
Da die beiden körperlich superfit sind und der Appetit riesig, denke ich, dass es super klappen wird!
Geht mit ganz viel Selbstverständlichkeit an die Sache und überzeugt den beiden davon, dass nachts nur geschlafen wird
Knuffen würde ich gleich ganz weglassen - da man am Anfang häufig beide wieder zurechtlegen muss, funktioniert der kurze Fächer am besten: zurechtlegen+kurz fächern(wenige Sekunden)+sofort leiernd weiter zum nächsten bzw. raus.
Bald wird die Routine sich so weit festigen, dass sie sich davon nicht mehr stören lassen, dass die andere mal eine Leier/einen Fächer braucht.
Alles Gute für euch und ganz liebe Grüße von
Lone
JA, ich empfehle auch die Kur mit beiden gleichzeitig durchzuführen!
Sorg dafür, dass der Raum dunkel ist: Verdunklungsrollos/Folie. Und: den "Schlafraum" der Beiden mit einem Vorhang von eurem Bett trennen.
Und: Schuller wegschmeißen!!! Der ist sooooo schnell vergessen! Das verspreche ich dir!!!
Da die beiden körperlich superfit sind und der Appetit riesig, denke ich, dass es super klappen wird!
Geht mit ganz viel Selbstverständlichkeit an die Sache und überzeugt den beiden davon, dass nachts nur geschlafen wird
Knuffen würde ich gleich ganz weglassen - da man am Anfang häufig beide wieder zurechtlegen muss, funktioniert der kurze Fächer am besten: zurechtlegen+kurz fächern(wenige Sekunden)+sofort leiernd weiter zum nächsten bzw. raus.
Bald wird die Routine sich so weit festigen, dass sie sich davon nicht mehr stören lassen, dass die andere mal eine Leier/einen Fächer braucht.
Alles Gute für euch und ganz liebe Grüße von
Lone
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DieManuellen
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- Blev medlem: fre 08 jul 2011, 23:11
Re: Kein Wolf, ein Golden Retriever
Am Wochenende geht es los, langsam wird es ernst... und mir sind noch einige Fragen gekommen.
Ich habe heute die Verdunklungsrollos besorgt und frage mich: Wie dunkel muss es sein? Ich erinnere mich an den Schlaf meiner Kindheit in absoluter Finsternis, aber da vor allem an das Gefühl von Beklemmung, weil es so dunkel war, dass ich mich nicht orientieren konnte. Warum ist Dunkelheit so wichtig?
Und wie ist es mit dem Fächern; im Buch lese ich einerseits, der Fächer soll kurz sein, 5-10 Sekunden, aber er soll so lange halten, bis das Kind sich entspannt. Bei meinen Mäusen kann das lange dauern, bis sie zur Ruhe kommen. Soll ich in der ersten Nacht so lange halten, bis sie wirklich ruhig werden und danach immer nur noch kurz? Und was mache ich mit diesen stillen Protesten, die mir zeigen, dass sie nur abwarten? Ria kratzt über das Laken, Roxane klopft mit dem Fuß...
Und wenn ich schon sehe, dass die Kinder wieder aufstehen, obwohl ich sie grade hingelegt und gefächert habe (ja, ich habe es schon mal ausprobiert
) und leiernd den Raum verlassen will, lege ich sie dann wieder hin und mache alles von vorne, oder verlasse ich den Raum und gehe erst wieder rein, wenn sie fragen? (auf die Gefahr hin, dass sie einfach noch eine halbe Stunde vor sich hin spielen?)
Und soll ich schon während des Fächerns mit dem Leiern anfangen, oder erst, wenn ich auf dem Weg nach draußen bin?
Und zum Schema: Ich möchte mich gerne an ihrem persönlichen Rhythmus orientieren, aber grade die Zeiten, wann sie tagsüber müde werden, variieren sehr stark trotz ziemlich gleichbleibender Essenszeiten. Einen Mittelwert nutzen oder einfach selbst festlegen und die Kinder daran anpassen? Und was tue ich, wenn die Kinder schon beim Abendessen fast einschlafen (und dann auch ins Bett dürfen), dafür aber eine Dreiviertelstunde später wieder topfit sind?
Möglicherweise eine ganze Menge dummer Fragen; ich möchte mir nur ganz sicher sein, wenn ich anfange, dass das alles so gut ist - die Sicherheit will ich ja schließlich auch rüberbringen...
Viele liebe Grüße und Danke im Voraus
Ellen
Ich habe heute die Verdunklungsrollos besorgt und frage mich: Wie dunkel muss es sein? Ich erinnere mich an den Schlaf meiner Kindheit in absoluter Finsternis, aber da vor allem an das Gefühl von Beklemmung, weil es so dunkel war, dass ich mich nicht orientieren konnte. Warum ist Dunkelheit so wichtig?
Und wie ist es mit dem Fächern; im Buch lese ich einerseits, der Fächer soll kurz sein, 5-10 Sekunden, aber er soll so lange halten, bis das Kind sich entspannt. Bei meinen Mäusen kann das lange dauern, bis sie zur Ruhe kommen. Soll ich in der ersten Nacht so lange halten, bis sie wirklich ruhig werden und danach immer nur noch kurz? Und was mache ich mit diesen stillen Protesten, die mir zeigen, dass sie nur abwarten? Ria kratzt über das Laken, Roxane klopft mit dem Fuß...
Und wenn ich schon sehe, dass die Kinder wieder aufstehen, obwohl ich sie grade hingelegt und gefächert habe (ja, ich habe es schon mal ausprobiert
Und soll ich schon während des Fächerns mit dem Leiern anfangen, oder erst, wenn ich auf dem Weg nach draußen bin?
Und zum Schema: Ich möchte mich gerne an ihrem persönlichen Rhythmus orientieren, aber grade die Zeiten, wann sie tagsüber müde werden, variieren sehr stark trotz ziemlich gleichbleibender Essenszeiten. Einen Mittelwert nutzen oder einfach selbst festlegen und die Kinder daran anpassen? Und was tue ich, wenn die Kinder schon beim Abendessen fast einschlafen (und dann auch ins Bett dürfen), dafür aber eine Dreiviertelstunde später wieder topfit sind?
Möglicherweise eine ganze Menge dummer Fragen; ich möchte mir nur ganz sicher sein, wenn ich anfange, dass das alles so gut ist - die Sicherheit will ich ja schließlich auch rüberbringen...
Viele liebe Grüße und Danke im Voraus
Ellen
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LoneO
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Re: Kein Wolf, ein Golden Retriever
Hej liebe Ellen,
wie toll, dass du so zielstrebig am Planen bist
Und nun wollen wir dann die letzten Unruheswölfe vertreiben:
Es muss nicht pechschwarz im Zimmer sein! Ein paar kleine Lichtstreifen sind ok. Es geht darum, dass die Kleinen beim nächtlichen Aufwachen gerne auf Aktivität schlaten, sobald sie irgendetwas sehen. Deshalb ist die Dunkelheit gerade in den ersten Kurnächten sehr hilfreich. Denk an dich selbst: wenn es dir schwerfällt zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen, gelingt es eher, wenn das Zimmer einigermaßen dunkel ist, oder!?
Den Fächer kann man kurz oder lang einsetzen:
mit dem kurzen Fächer teilst du dem Kind mit, dass es Zeit zum Schlafen/Weiterschlafen ist
mit dem langen Fächer beruhigst du ein verzweifeltes Kind (vergleichbar mit einer festen Umarmung, die gut tut, wenn man völlig aufgelöst/außer sich ist und es nicht allein schafft, einen Weg aus der Krise zu finden).
Nach dem Fächern fängst du beim Loslassen mit dem Leiern an.
Wenn sie sofort wieder aufstehen, leierst du einfach weiter - gern etwas lauter - und wartest vor der Tür ab. Sie dürfen dann erstmal reagieren: Wut rauslassen usw. - kommen sie nicht allein wieder zur Ruhe, leierst du - wartest ab - leierst - usw. - wenn das nicht reicht: nochmal hinlegen+fächern+sofort leiernd wieder raus usw usw
Bei den stillen Prostesten: abwarten! Ist nach 15 Min immer noch keine Ruhe, leierst du - reicht das nicht, musst du kurz eingreifen: zurechtlegen(auch wenn sie schon schön liegen!)+kurz fächern+sofort leiernd raus.
Zum Schema: sicherlich wirst du einen schönen Mittagsschlaf eingeplant haben (1,5 oder 2 Std), den beide ja gleichzeitig halten werden, oder? Darüber hinaus brauchen sie bestimmt noch ein Vormittagsschläfchen von 20 oder 45 Min - hier müssen sie nicht unbedingt gleichzeitig schlafen - es kann ja auch schön sein, mal mit einem Zwilling allein zu sein, wenn auch nur für eine kleine Weile
Im Laufe der Folgewoche wird die Routine sich so weit festigen, dass die Erschöpfungszustände am Abend nicht mehr so extrem sein werden - sie werden dann das Essen noch vorm Einschlafen schaffen - meistens... Ich habe von meinen Kindern etliche Fotos, auf denen sie beim Abendessen mit dem Kopf auf dem Teller eingeschlafen sind - einmal sogar als es Fliederbeersuppe gab
So - hab ich nun an alles gedacht... wenn noch Fragen auftauchen, melde dich einfach nochmal!!!
Ganz liebe Grüße von
Lone
wie toll, dass du so zielstrebig am Planen bist
Und nun wollen wir dann die letzten Unruheswölfe vertreiben:
Es muss nicht pechschwarz im Zimmer sein! Ein paar kleine Lichtstreifen sind ok. Es geht darum, dass die Kleinen beim nächtlichen Aufwachen gerne auf Aktivität schlaten, sobald sie irgendetwas sehen. Deshalb ist die Dunkelheit gerade in den ersten Kurnächten sehr hilfreich. Denk an dich selbst: wenn es dir schwerfällt zur Ruhe zu kommen und einzuschlafen, gelingt es eher, wenn das Zimmer einigermaßen dunkel ist, oder!?
Den Fächer kann man kurz oder lang einsetzen:
mit dem kurzen Fächer teilst du dem Kind mit, dass es Zeit zum Schlafen/Weiterschlafen ist
mit dem langen Fächer beruhigst du ein verzweifeltes Kind (vergleichbar mit einer festen Umarmung, die gut tut, wenn man völlig aufgelöst/außer sich ist und es nicht allein schafft, einen Weg aus der Krise zu finden).
Nach dem Fächern fängst du beim Loslassen mit dem Leiern an.
Wenn sie sofort wieder aufstehen, leierst du einfach weiter - gern etwas lauter - und wartest vor der Tür ab. Sie dürfen dann erstmal reagieren: Wut rauslassen usw. - kommen sie nicht allein wieder zur Ruhe, leierst du - wartest ab - leierst - usw. - wenn das nicht reicht: nochmal hinlegen+fächern+sofort leiernd wieder raus usw usw
Bei den stillen Prostesten: abwarten! Ist nach 15 Min immer noch keine Ruhe, leierst du - reicht das nicht, musst du kurz eingreifen: zurechtlegen(auch wenn sie schon schön liegen!)+kurz fächern+sofort leiernd raus.
Zum Schema: sicherlich wirst du einen schönen Mittagsschlaf eingeplant haben (1,5 oder 2 Std), den beide ja gleichzeitig halten werden, oder? Darüber hinaus brauchen sie bestimmt noch ein Vormittagsschläfchen von 20 oder 45 Min - hier müssen sie nicht unbedingt gleichzeitig schlafen - es kann ja auch schön sein, mal mit einem Zwilling allein zu sein, wenn auch nur für eine kleine Weile
Im Laufe der Folgewoche wird die Routine sich so weit festigen, dass die Erschöpfungszustände am Abend nicht mehr so extrem sein werden - sie werden dann das Essen noch vorm Einschlafen schaffen - meistens... Ich habe von meinen Kindern etliche Fotos, auf denen sie beim Abendessen mit dem Kopf auf dem Teller eingeschlafen sind - einmal sogar als es Fliederbeersuppe gab
So - hab ich nun an alles gedacht... wenn noch Fragen auftauchen, melde dich einfach nochmal!!!
Ganz liebe Grüße von
Lone
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DieManuellen
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- Blev medlem: fre 08 jul 2011, 23:11
Re: Kein Wolf, ein Golden Retriever
Liebe Lone,
wir haben jetzt die erste Kur-Nacht erfolgreich hinter uns, mit Höhen und Tiefen. Jeder von uns hat sich ein Kind geschnappt und hat es in einem anderen Zimmer eingeschläfert; Ria wurde ca. 10 mal für zwei Minuten wach, Roxane hat zwei empörte Dreiviertelstunden eingelegt, in denen ich mir ewig unsicher war, ob sie nun einfach nur wütend oder schon jenseits von Gut und Böse war... beim zweiten Mal ist sie dann tatsächlich von selbst eingeschlafen und hat bis morgens um 7 durchgehalten...
Jetzt haben wir einen etwas härteren Tag, weil wir uns mit den Tagschichten abwechseln müssen und die zweite Nacht ja ebenfalls durchhalten sollten; und es stellten sich beim Ins-Bett-Bringen zum Vormittagsschlaf dann auch noch zwei Fragen: Ist das Gute-Nacht-Lachen auch tagsüber sinnvoll? Die Kinder waren völlig überdreht, als wir sie hingelegt haben, und Roxane hat fast eine halbe Stunde gebraucht, bis sie einschlafen konnte. Und wenn tagsüber eine aufwacht, verfährt man dann so wie in der vorangegangenen Nacht? Geht also schnell rein, gibt nochmal Bescheid und leiert sich raus? oder schon so, wie es noch werden soll, erst die Leier, dann die Aktion?
Es kann sein, dass das alles beim näheren Hinsehen im Buch steht oder im Forum, ich bin nur einfach zu matschig im Kopf, um noch sinnvoll gradeaus zu denken...
viele liebe Grüße
Ellen
wir haben jetzt die erste Kur-Nacht erfolgreich hinter uns, mit Höhen und Tiefen. Jeder von uns hat sich ein Kind geschnappt und hat es in einem anderen Zimmer eingeschläfert; Ria wurde ca. 10 mal für zwei Minuten wach, Roxane hat zwei empörte Dreiviertelstunden eingelegt, in denen ich mir ewig unsicher war, ob sie nun einfach nur wütend oder schon jenseits von Gut und Böse war... beim zweiten Mal ist sie dann tatsächlich von selbst eingeschlafen und hat bis morgens um 7 durchgehalten...
Jetzt haben wir einen etwas härteren Tag, weil wir uns mit den Tagschichten abwechseln müssen und die zweite Nacht ja ebenfalls durchhalten sollten; und es stellten sich beim Ins-Bett-Bringen zum Vormittagsschlaf dann auch noch zwei Fragen: Ist das Gute-Nacht-Lachen auch tagsüber sinnvoll? Die Kinder waren völlig überdreht, als wir sie hingelegt haben, und Roxane hat fast eine halbe Stunde gebraucht, bis sie einschlafen konnte. Und wenn tagsüber eine aufwacht, verfährt man dann so wie in der vorangegangenen Nacht? Geht also schnell rein, gibt nochmal Bescheid und leiert sich raus? oder schon so, wie es noch werden soll, erst die Leier, dann die Aktion?
Es kann sein, dass das alles beim näheren Hinsehen im Buch steht oder im Forum, ich bin nur einfach zu matschig im Kopf, um noch sinnvoll gradeaus zu denken...
viele liebe Grüße
Ellen
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LoneO
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- Inlägg: 797
- Blev medlem: tis 13 jun 2006, 08:50
- Ort: Gro? Meinsdorf / Tyskland
Re: Kein Wolf, ein Golden Retriever
Hej liebe Ellen,
so, nun bin ich aus Dänemark zurück... und siehe da: einen Superbericht von euch
wie TOLL ihr doch die erste Nacht durchstanden habt!!! Gute Arbeit =D> Und ich bin mir sicher, dass ihr jetzt schon RIESIGE Fortschritte gemacht habt
Das Gutenachtlachen ist auch tagsüber sinnvoll - das Insbettgehen (gebracht werder) soll von positiven Gefühlen geprägt sein.
Tagsüber gilt allgemein: noch kürzer + noch weniger Eingriffe als nachts - aber da werdet ihr ja sicherlich schon euren Weg gefunden haben!
Ich würde mich auf einen kleinen "Nach der Kur-Bericht" von euch freuen!
Weiterhin alles Gute und ganz liebe und sonnige Grüße aus Schleswig-Holstein
von
Lone
so, nun bin ich aus Dänemark zurück... und siehe da: einen Superbericht von euch
wie TOLL ihr doch die erste Nacht durchstanden habt!!! Gute Arbeit =D> Und ich bin mir sicher, dass ihr jetzt schon RIESIGE Fortschritte gemacht habt
Das Gutenachtlachen ist auch tagsüber sinnvoll - das Insbettgehen (gebracht werder) soll von positiven Gefühlen geprägt sein.
Tagsüber gilt allgemein: noch kürzer + noch weniger Eingriffe als nachts - aber da werdet ihr ja sicherlich schon euren Weg gefunden haben!
Ich würde mich auf einen kleinen "Nach der Kur-Bericht" von euch freuen!
Weiterhin alles Gute und ganz liebe und sonnige Grüße aus Schleswig-Holstein
von
Lone
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DieManuellen
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- Blev medlem: fre 08 jul 2011, 23:11
Re: Kein Wolf, ein Golden Retriever
Liebe Lone,
ich hoffe, Du hattest einen schönen Urlaub!
Gestern war die letzte Nacht der Folgewoche, und es gibt einige Erfolge zu vermelden... Die Kinder schlafen die Nächte komplett durch, wir hatten nur einmal Schwierigkeiten mit der Wolfsstunde. Tagsüber lassen sie sich zwar nicht so gerne hinlegen, beschweren sich aber auch nur noch bis zu 10 Minuten lang, und damit können wir gut leben. Und auch das Abends- hinlegen ist viel ruhiger geworden, ohne die Verzweiflungsanfälle.
Außerdem werden jetzt alle Wege erkrabbelt, das Robben ist fast ganz verschwunden, und vor allem Roxane ist richtig aufgeblüht - unsere "Kleine" war bisher immer ein bisschen introvertierter, schwieriger zum Lachen zu bringen und weniger aktiv; leider beißt sie momentan alles und jeden, aber wer sieben Zähne hat, der muss das wohl machen.
Alles in allem ein voller Erfolg. Wir werden bald die erste kleine Planänderung vornehmen und den Vormittagsschlaf etwas nach vorne ziehen, damit man auch mal wieder länger mit den Kindern raus kann (das ist der Fehler in unserem bisherigen Plan - zuwenig Zeit zwischen Schlafen und Essen (oder zuviel, wie man's nimmt... #-o )).
Ich danke Dir und dem Forum sehr! Fürs Da sein und die Ermutigungen. Ich bin dabei, das Buch jedem zu empfehlen, der von seinem Kind wach gehalten wird und hoffe, es gibt bald mehr ausgeschlafene Eltern...
Ganz liebe Grüße
Ellen, Manu, Ria & Roxane
ich hoffe, Du hattest einen schönen Urlaub!
Gestern war die letzte Nacht der Folgewoche, und es gibt einige Erfolge zu vermelden... Die Kinder schlafen die Nächte komplett durch, wir hatten nur einmal Schwierigkeiten mit der Wolfsstunde. Tagsüber lassen sie sich zwar nicht so gerne hinlegen, beschweren sich aber auch nur noch bis zu 10 Minuten lang, und damit können wir gut leben. Und auch das Abends- hinlegen ist viel ruhiger geworden, ohne die Verzweiflungsanfälle.
Außerdem werden jetzt alle Wege erkrabbelt, das Robben ist fast ganz verschwunden, und vor allem Roxane ist richtig aufgeblüht - unsere "Kleine" war bisher immer ein bisschen introvertierter, schwieriger zum Lachen zu bringen und weniger aktiv; leider beißt sie momentan alles und jeden, aber wer sieben Zähne hat, der muss das wohl machen.
Alles in allem ein voller Erfolg. Wir werden bald die erste kleine Planänderung vornehmen und den Vormittagsschlaf etwas nach vorne ziehen, damit man auch mal wieder länger mit den Kindern raus kann (das ist der Fehler in unserem bisherigen Plan - zuwenig Zeit zwischen Schlafen und Essen (oder zuviel, wie man's nimmt... #-o )).
Ich danke Dir und dem Forum sehr! Fürs Da sein und die Ermutigungen. Ich bin dabei, das Buch jedem zu empfehlen, der von seinem Kind wach gehalten wird und hoffe, es gibt bald mehr ausgeschlafene Eltern...
Ganz liebe Grüße
Ellen, Manu, Ria & Roxane
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LoneO
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- Blev medlem: tis 13 jun 2006, 08:50
- Ort: Gro? Meinsdorf / Tyskland
Re: Kein Wolf, ein Golden Retriever
Hej liebe Ellen,
ich freue mich sooooooooo sehr über deine total positive Rückmeldung!
Ihr habt wirklich alles SUPER gemeistert =D>
und dadurch wird schon jetzt erkennbar, wie viel leichter und genußvoller das Leben wird, wenn man ausgeschlafen ist
Dass das Einschlafen ein bisschen dauert ist OK - wir brauchen ja alle eine kleine Weile um zur Ruhe zu kommen und schlafen zu können. Bis zu 15 Min mit Brabbeln/Spielen/Meckern/Singen usw. ist noch im grünen Bereich
Weiterhin alles Gute für euch
und DANKE für die lieben Worte
und gaaaanz liebe Grüße
von
Lone
ich freue mich sooooooooo sehr über deine total positive Rückmeldung!
Ihr habt wirklich alles SUPER gemeistert =D>
und dadurch wird schon jetzt erkennbar, wie viel leichter und genußvoller das Leben wird, wenn man ausgeschlafen ist
Dass das Einschlafen ein bisschen dauert ist OK - wir brauchen ja alle eine kleine Weile um zur Ruhe zu kommen und schlafen zu können. Bis zu 15 Min mit Brabbeln/Spielen/Meckern/Singen usw. ist noch im grünen Bereich
Weiterhin alles Gute für euch
und DANKE für die lieben Worte
und gaaaanz liebe Grüße
von
Lone